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Herr Knauer

Tel.: 0511 5247-246

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Wohnangebote

Bewohner und Aufgabe

Schüler, Schülerinnen und Auszubildende, deren täglicher Schulweg zu lang ist, können bei Bedarf im Internat des Landesbildungszentrums für Blinde wohnen.

 

Das Internat ist ein stationäres Angebot zur Erziehung, Förderung, Bildung, Betreuung und Pflege von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die die Förderschulen oder die Berufsausbildung am Landesbildungszentrum für Blinde besuchen.

 

Aufgenommen werden überwiegend Schüler, bei denen die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich Sehen (Blinde) gegeben ist und deren Förder- und Bildungsprozess durch die zeitliche Belastung bei täglicher Anreise zur Schule nicht gesichert werden kann.

 

Daneben haben junge Erwachsene, die eine berufliche Ausbildung im Landesbildungszentrum für Blinde durchlaufen, die Möglichkeit, im Internat zu wohnen.

 

Die wichtigsten Aufgaben für das Internat sind die Betreuung der Bewohner in Vertretung der Eltern, die Vertiefung bzw. Ergänzung der schulpädagogischen Arbeit der Ganztagsschule und eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Dies geschieht in intensiver Zusammenarbeit mit dem Elternhaus und in engem Kontakt mit den Schulen des Landesbildungszentrums für Blinde. Es gilt, die behinderten Bewohner im Prozess der Selbstfindung und Selbstbewusstwerdung zu unterstützen und sie auf das Leben in einer sehenden Gesellschaft wie auch in die Gemeinschaft Blinder und Sehbehinderter vorzubereiten.

 

Angebot

Im Schülerbereich unterhält das Landesbildungszentrum zur Zeit 8 Internatsgruppen mit insgesamt 57 Schülerinnen und Schülern. Die Gruppengröße liegt zwischen 6 und 8 Bewohnern. Im Ausbildungsbereich bewohnen 17 junge Erwachsene das Internat. Das eingesetzte Personal hat in der Regel eine qualifizierte Ausbildung als Erzieher, Heilpädagoge, Heilerziehungspfleger oder Kinderpfleger. Das Personal wird bei seiner Arbeit durch Berufspraktikanten und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt, die im Landesbildungszentrum für Blinde einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten. Kostenträger der Internatsunterbringung ist in der Regel der örtliche Sozialhilfeträger oder ein anderer Rehabilitationsträger.


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