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Fortbildung „Sehschädigung - oft unerkannt“ - erneut gut besucht

Aufgrund des großen Interesses fand im Rahmen der Zusammenarbeit des Mobilen Dienstes Sehen Braunschweig mit der Frühförderung, Entwicklungsbegleitung und Beratung des Landesbildungszentrums für Blinde am 1. Juni 2017 wiederholt die Basisfortbildung „Sehschädigung – oft unerkannt“ in den Räumlichkeiten der Hans-Würtz-Schule (Braunschweig) statt.

 

22 Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit sich über Zuständigkeiten und Ansprechpartner für den Förderschwerpunkt Sehen im frühkindlichen Bereich, Formen und Auswirkung von Sehschädigungen, das Erkennen einer Sehschädigung im Alltag sowie Fördermöglichkeiten zu informieren. Mit großem Interesse erfolgten darüber hinaus die eigene praktische Auseinandersetzung an themenbezogenen Infoständen sowie ein persönlicher Austausch.

 

Das Bild zeigt den Präsentationstisch "Regelspiele". Links ist das für Menschen mit Blindheit adaptierte Spiel "Husch husch Hexe" aufgebaut. In der Mitte befindet sich ein selbstgebautes Angelspiel. Rechts steht ein Eigenbau angelehnt an das Spiel "Tempo kleine Schnecke" mit Würfelplatte und Tageslichtleuchte Dialite Flip bereit. Vorne mittig liegen Augenbinden sowie Simulationsbrillen für die Erprobung durch die Teilnehmerinnen der Fortbildung. Hinter dem Tisch liegen auf einer Heizung die jeweiligen Kartons der Spiele.

 

Das Bild zeigt den Informationsstand zur Erprobung von Aufgaben zur Feinmotorik für Menschen mit Blindheit bzw. Sehbehinderung. Auf einem Tisch liegen Materialien zum Anmalen und Schneiden, ein Vorschulübungsheft, Magnetbausteine mit Bauanleitungen sowie Schnüre mit einer Dose mit Perlen zum Auffädeln. Auf einem weiteren Tisch dahinter stehen ein Bildschirmlesegerät mit einem Bauset von Lego, ein Puzzle sowie ein Kasten mit Stecksteinen bereit. Bei jeder Aufgabe liegt eine Simulationsbrille zur Erprobung durch die Teilnehmerinnen der Fortbildung.

 

Die frühzeitige Erkennung einer Sehschädigung ist wichtig, um notwendige Fördermaßnahmen einzuleiten und förderliche Umweltbedingungen zu initiieren. Bleibt die Einschränkung der visuellen Wahrnehmung in der frühen Kindheit unbeachtet, wird das Kind in seinen Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt.

 

Die Basisfortbildung verfolgt das Ziel, Menschen, die an der Förderung von Kindern (v.a. in der Altersgruppe von 0 - 6 Jahren) beteiligt sind, für Auffälligkeiten bezüglich des Sehens zu sensibilisiert und auf Angebote unterstützender Dienste aufmerksam zu machen.

 

Eine die  Basisveranstaltung vertiefende Fortbildungsveranstaltung ist für das Frühjahr 2018 in Planung.

 

 

 

 

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