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Ausbildung zur Hauswirtschafterin/zum Hauswirtschafter

Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin und zum Hauswirtschafter ist sehr abwechslungsreich und bietet vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten. Während der Ausbildung werden ausgewählte Inhalte aus über 20 Berufen vermittelt, so dass Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter umfangreiches Fachwissen aus den Bereichen Ernährung, Haus- und Wäschepflege, Umwelt- und Verbraucherschutz, Finanzen und Haushaltsorganisation erwerben.

 

Die Dauer der Erstausbildung beträgt 36 Monate. Eine Umschulung dauert 24 Monate. Grundsätzlich ist keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung vorgeschrieben. Ein Hauptschulabschluss ist jedoch erwünscht, ein mittlerer Schulabschluss erleichtert die Ausbildung. Mit Abschluss der Ausbildung wird automatisch der Hauptschulabschluss erworben.

 

Die Aufnahme der Ausbildung ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Interesse an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten,
  • Flexibilität und Selbstständigkeit,
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit, gutes Sozialverhalten,
  • Hand- und Fingergeschicklichkeit, keine Allergien und Hautkrankheiten, körperliche Belastbarkeit.

Um den umfangreichen Anforderungen im Berufsalltag gewachsen zu sein, werden während der Ausbildung Kenntnisse und Fähigkeiten aus folgenden Bereichen vermittelt:

  • Speisenzubereitung und Service,
  • Vorratshaltung und Warenwirtschaft,
  • Reinigung und Pflege von Wohn- und Funktionsräumen,
  • Gestaltung des Wohnumfeldes,
  • Reinigung und Pflege von Textilien,
  • Einkauf, Abrechnungen und Kalkulation,
  • Vermarktung hauswirtschaftlicher Produkte und Dienstleistungen,
  • Betreuung von Menschen in unterschiedlichen Lebensabschnitten und -situationen.

Da theoretische und praktische Ausbildung auf dem Gelände des Landesbildungszentrums für Blinde stattfinden, ist eine besonders enge und aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit zwischen fachpraktischer und schulischer Ausbildung möglich. Die angehenden Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter werden in der Fachpraxis und im Berufsschulunterricht schrittweise auf ihr umfangreiches Betätigungsfeld vorbereitet und lernen während der Ausbildung Arbeitsaufgaben selbstständig zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren.

Es gehört z. B. zu den Aufgaben der Auszubildenden bei zahlreiche Veranstaltungen und Feierlichkeiten im LBZB für die Bewirtung unterschiedlicher Personengruppen zu sorgen und die Veranstaltungsräume anlassgemäß zu dekorieren.

 

An zwei Tagen im Monat führen Auszubildende aus dem Bereich Hauswirtschaft die Cafeteria am LBZB. Dabei kümmern sie sich um die Bestellung, Vorbereitung und Präsentation von Waren, die Unterstützung und Beratung von Kunden und das Kassieren und Abrechnen. Diese Tätigkeiten werden zunächst unter Anleitung von erfahrenen Ausbildern und anschließend selbstständig durchgeführt. Betriebspraktika in Firmen und Einrichtungen im Großraum Hannover ergänzen die Ausbildung, um Erfahrungen im Berufsalltag sammeln zu können. Bei der Auswahl der Praktikumsplätze wird vom Ausbildungsteam auf mögliche spätere berufliche Perspektiven geachtet.

 

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes in der Hälfte der Ausbildung eine Zwischenprüfung durchgeführt. Am Ende des dritten Ausbildungsjahres wird eine Abschlussprüfung vor der Landwirtschaftskammer abgelegt.

Perspektiven nach der Ausbildung:

Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter können in Privathaushalten, in Bildungs- und Tagungsstätten, in sozialen Einrichtungen und in Dienstleistungsunternehmen arbeiten. Durch die breit gefächerte Ausbildung eröffnen sich ihnen viele berufliche Perspektiven. Abhängig von persönlichen Interessen und Fähigkeiten ist es sinnvoll, sich nach der Ausbildung auf ein Einsatzgebiet zu spezialisieren. Gerade im Bereich der Versorgung und Betreuung von älteren Menschen und im Erholungs- und Freizeitbereich wird der Bedarf an qualifiziertem hauswirtschaftlichem Personal in den kommenden Jahren noch steigen.

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