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Die Medienzentrale des Landesbildungszentrums für Blinde im bundesweiten Verbund

Im März 1999 kam der bundesweite Arbeitskreis der Medienzentralen in Soest zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Initiiert wurde er seitens der von der Kultusministerkonferenz beauftragten Bundesfachkommission für Lehr- und Lernmittel an Blindenschulen. Seither treffen wir uns zweimal jährlich. Für das LBZB Hannover arbeiten Frau Lydia Steinhorst und Herr Franz-Josef Beck im Arbeitskreis der Medienzentralen mit.

 

Kleine Einrichtungen wie beispielsweise Bremen und Lebach sind aus finanziellen Gründen leider noch nicht in der Lage, ein Medienzentrum einzurichten. Andere auch bereits im Arbeitskreis mitwirkende Standorte wie Hamburg, Neuwied und Würzburg konnten bislang lediglich jeweils nur eine Kollegin bzw. einen Kollegen benennen, deren Aufgabe es ist, sich um die mediale Versorgung blinder und hochgradig sehbehinderter Schülerinnen und Schüler in ihren Zuständigkeitsbereichen zu kümmern.

 

Der Auftrag der Bundesfachkommission an die Medienzentralen lautet, eine Vernetzung aller in den einzelnen Bundesländern tätigen Medienzentralen an Förderzentren für blinde und hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. In Verbindung damit gilt es, einen intensiven und für alle Beteiligten effizienten Informations- und Materialaustausch sowie eine bundesweite Nutzungsmöglichkeit der Bestände zu etablieren, siehe auch Statistik der Medienzentrale in Hannover:

 

So muss beispielsweise jeder Schüler in der Lage sein, mit Materialien aus allen Medienzentralen fachspezifisch umzugehen.Diesen Zielen sind wir in den vergangenen Jahren ein gutes Stück näher gekommen.

 

Beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Medienzentralen möchten wir hier auf zwei maßgebliche Ergebnisse unserer bisherigen Tätigkeit aufmerksam machen:

 

Seit dem Herbst 2003 gibt es auf den Seiten des Hessischen Bildungsservers einen gemeinsamen Datenpool. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, in die alle am Arbeitskreis beteiligten Medienzentralen ihre Bestände eingeben. Die Recherche und Beschaffung benötigter Unterrichtswerke/ -materialien konnte dadurch wesentlich verbessert werden. Mehrfachproduktionen werden mit Hilfe dieses Instrumentariums vermieden.Im Internet zu finden ist dieser Datenpool unter dem Link: http://braille.bildung.hessen.de/text/index.html.

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Ein Vertrag, der im September 2003 zwischen dem Hessischen Kultusministerium und dem Verband der Schulbuchverlage (VdS) geschlossen wurde, beinhaltet die Option, dass alle Bundesländer per Zustimmung ihrer Kultusministerien diesem Vertragswerk beitreten können. In diesem Zusammenhang müssen sie begünstigte Einrichtungen benennen, die somit Anspruch darauf haben, so genannte Quelldateien der im VdS zusammengeschlossenen Verlage zu nutzen. Zentraler Ansprechpartner für diese Dienstleistung ist das Medienzentrum der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg. Von dort aus werden die in der Regel im PDF-Format zur Verfügung gestellten Quelldateien an die entsprechenden Bezugsberechtigten abgegeben. Erst nachdem dieses Datenmaterial blindenspezifisch aufbereitet ist, wird es den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt. So wird sichergestellt, dass mit den Originaldateien der kooperationsbereiten Schulbuchverlage kein Missbrauch betrieben wird.

 

Resümierend ist festzuhalten, dass wir ohne solch einen Arbeitskreis der Medienzentralen derartige zeit- und geldsparenden positive Entwicklungen bis heute nicht vorweisen könnten.

 

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