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Wanderfahrten

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Hannovers Berg ruft zum Aufstieg - 21.11.09

Wochenende in O-Sch - 26.09.08

 


 

 

Hannovers Berg ruft zum Aufstieg

Die diesjährige Grünkohlwanderung des RV Zinfandel e.V. am LBZB fand im vergangenem Jahr am 21.11.2009 statt. In diesem Jahr ging es hoch hinaus auf den 118m hohen Kronsberg, also auf Hannovers höchsten Hügel! Der Aufstieg ist auch für ungeübte Bergsteiger ohne Atemgerät möglich.

 

Frühmorgens um 10 Uhr traf sich eine mehr oder weniger muntere Schar sehender und nichtsehender   Der Aufstieg ist geschafft, wir stehen unter dem Gipfelkreuz WanderfreundInnen vor dem Bildungszentrum, um die Gipfelbesteigung in Angriff zu nehmen. Nach einem kurzen Warm-Up bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle ging es dann nach kurzer Fahrt durch das wunderschöne Landschaftsschutzgebiet südlich von Anderten bis zum Fuße des Kronsbergs. Dort ging es steil hinauf, und als auch die beiden Rollifahrer und die Dreiradfahrerin Höhenluft schnuppern konnten, wurde erst einmal ein zünftiger Gipfeltrunk gereicht und kräftig in die Pausenstulle gebissen.

 

Auf dem Gipfel befindet sich ein Gipfelkreuz, das Rheinhold Messner 1999 im Vorfeld der Expo errichtet hat. Von hier oben hat man eine schöne Sicht auf Hannover.

 

Dann ging es wieder Berg ab, Richtung Mittellandkanal. Nach einer schönen Runde durch den Staatsforst, die Gaim, stand ein weiteres Highlight auf dem Programm. Die Wanderleitung, Cordula Schumacher hatte hervorragende Arbeit geleistet und mit Hilfe ihrer Mutter ein Kaffeekränzchen in der elterlichen Garage in Wülferode organisiert, wo bei leckerstem Kuchen und diversen Getränken wieder Kräfte getankt werden konnte.

  In Mutters Garage schmeckt der Kuchen am Besten

  Unser Rudernachwuchs Lasse Bonneke mit Mama

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich musste das Ziel der Wanderung, das Kleingartenheim in der Zuschlagstraße, noch zu Fuß und mit der Üstra erreicht werden. Es ging wieder über den Kronsberg, aber diesmal Richtung Laatzen. Dort stiegen wir in die S-Bahn um unserem Ziel entgegen zu fahren. Dort wartete dann ein deftiger und schmackhafter Grünkohlschmaus auf uns, der von den Wirtinnen Marina und Yvonne, liebevoll vorbereitet worden war.

 

  Unser Grünkohlkönig aus 08, Dennis Holterhöfer, übergibt die Krone an den Grünkohlkönig 09, Andreas Trupp Mit vollen Mägen musste sich die Wahlkommission dann für einen neuen Grünkohlkönig entscheiden. Mit Andreas wurde ein würdiger Nachfolger gefunden und vom Vorjahreskönig Dennis in einer feurigen Rede angekündigt. Stolz überreichte der Vorjahreskönig die goldene Krone an den Amtsnachfolger. In der Zwischenzeit hatten sich noch einige tagsüber passive WanderInnen in der geselligen Runde eingefunden, und mit allerlei Geschichten und diversen Kaltgetränken klang der wunderschöne Tag dann feucht-fröhlich aus.

 

Thorsten Burand

 


 

 

Wochenende in O-Sch

von Jens Appelbohm

 

Am 26.9.2008 trafen wir uns mit den sehbehinderten und blinden Ruderern vom Ruderverein Zinfandel e.V vom LBZB (Landesbildungszentrum für Blinde) in Hannover am Ruderverein in Osterholz- Scharmbeck.Gruppenbild zu sehen sind die Teilnehmer des RV Zinfandel, sowie die Oldenburger Ruderkameraden/Innen

 

Wir, das waren Jens Appelbohm, Gisela Fecht, Dietrich Oberschelp (Obi), Ute Wild, Imke Ihnen, Denise Josewski und Jacqueline Mai (mit Blindenhund Bruno), die das Treffen auch vermittelt hat, da sie auch im Ruderverein Zinfandel rudert.

 

Als wir ankamen, waren die Hannoveraner schon da und hatten ihre Zelte bereits aufgeschlagen. Wir wurden gleich freundlich begrüßt, und es gab eine Suppe zum Abendessen. Anschließend wurde das Wochenendprogramm durchgesprochen, und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.

 

zu sehen ist die Mannschaft der Barke Auguste mit Bordhund Bruno. Unterwegs auf der Hamme im Teufelsmoor

Die Nacht war es im Bootshaus doch schon sehr kalt. Diejenigen, die im Zelt schliefen, haben wir dann nicht beneidet um den ruhigen Schlafplatz. Am Samstag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück die Hamme flussaufwärts – Ziel war Schamaika.

Wir nutzten die Boote aus O-Sch und eine Barke, die die Hannoveraner selber mitgebracht hatten. Es war nebelig, aber wir hatten noch Hoffnung auf gutes Wetter, da wir mal dem Wetterbericht vertrauen wollten. Nachdem dann alle ihren Platz in den Booten gefunden hatten, ging es flussaufwärts. Die Barke war nicht so schnell, somit konnten sich die anderen Boote öfters an der Natur erfreuen, um den Abstand der Boote nicht zu groß werden zu lassen. Auf dem halben Wege kam dann doch die Sonne hervor und es wurde sogar warm, so dass man dann doch einige Kleidungsstücke ausziehen konnte.

 

Mittagspause in der Gaststätte Schamaika

Angekommen in Schamaika gab es Mittagessen in einer Gastwirtschaft, wo auch Behinderte arbeiten. Bei immer noch gutem Wetter ging es dann wieder zurück. Bis zum Ruderverein wurden auch einige kleine Rennen gefahren, bei denen jeder seinen Spaß hatte.

 

Am Bootshaus erwarteten uns dann die Betreuer aus Hannover, die schon den Grill angeschmissen hatten. Der Abend klang mit einem leckeren Essen und zahlreichen Gesprächen recht spät aus. Sonntags ging es dann nach dem Frühstück noch mal Hamme aufwärts bis Melcher´s Hütte, wo es möglich war, ein zweites Frühstück zu sich zu nehmen. Da wir Oldenburger nicht zu spät nach Hause wollten, verabschiedeten wir uns und fuhren von dort aus zurück zum Bootshaus. Die Hannoveraner hatten noch Zeit, da sie erst am Montag abreisen wollten, andere Wege durchs Teufelmoor zu fahren.


Auf dem Rückweg wurde das Wetter schlechter und wir hofften, dass wir alle nicht noch nass werden. Nachdem wir unser Boot sauber hatten, kam doch schon ein Boot mit Blinden und Sehbehinderten, die auch nicht dem Wetter vertrauten. Alle sind dann doch trocken im Bootshaus angekommen. Insgesamt waren wir so um die 24 Ruderer und Helfer. Für uns, die bei uns im Verein mit Blinden und Sehbehinderten rudern, war das ein schönes und lehrreiches Wochenende, wo wir auch sehen konnten, wie in einem anderen Verein mit Handicap gerudert wird.

Es hat uns Spaß gemacht. Bedanken wollen wir uns bei Cordula Schumacher und ihren Helfern sowie den Blinden und Sehbehinderten, die uns am Wochenende so herzlich aufgenommen haben. Wir würden das gerne wieder machen, vielleicht auch bei uns im Verein.

 

Anlegemanöver am RV Osch Einen kleinen Wermutstropfen gab es leider auch noch, denn im Ruderverein wurde gerade an diesem Wochenende der Steg mit vereinten Kräften erneuert und wir mussten an einen Ausweichsteg, wo es dann nicht so einfach war für uns, die Boote einzusetzen. Es klappte aber trotzdem alles. Ich hoffe aber, die Ruderkameraden aus Osterholz- Scharmbeck haben bald einen schönen neuen Steg, der dann auch möglichen Handicaps einen sicheren Einstieg ins Boot erlauben. Und noch was… Wer mal im Ruderverein Zinfandel e.V vorbei schauen will: Skulls heißen dort Pinsel.

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