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Berliner integrativer Ruderergometer-Wettkampf

 

Teilnahme des RV Zinfandel am 11. Berliner integrativen Ruderergometer-Wettkampf

 

Am 19.02.2010 fuhr ich mit 10 unserer Sportlerinnen und Sportler, sowie der Kollegin K.Ballhausen, unser Praktikantin K. Siever, unserem Ruderzivi Lukuas und unserem Ruderkameraden Klaus-Dieter nach Berlin-Grünau. Ziel unserer Reise war das Ruderleistungszentrum in Berlin-Grünau, wo der Wettbewerb am Samstag statt finden sollte.

 

Ausrichter dieses Wettkampfes war der Berliner Ruderverband in Kooperation mit dem Förderverein Wassersporthandicaps e.V.

 

Nachdem wir im Leistungszentrum unsere Quartiere bezogen hatten, fuhren wir mit S-und U-Bahn wieder in die Innenstadt. Bei „Käse-König“, (Alt-Berliner Imbiss der rustikalen Art)  am Alexanderplatz , trafen wir uns mit einem Ruderkameraden aus Berlin und 2 ehemaligen Auszubildenden um erst einmal unseren größten Hunger mit einer typisch Berliner Curry-Wurst zu stillen.

 

Nach erfolgreicher Sättigung fuhren wir in Richtung Brandenburger Tor und dann weiter zum Reichstag. Um in das Gebäude hineinzugelangen, wurden wir einer strengen Sicherheitskontrolle unterzogen. Erst dann durften wir das Gebäude betreten. Eine Mitarbeiterin führte uns in eine Halle, in der verschiedene Tastmodelle des Gebäudes ausgestellt sind. Anhand dieser Modelle konnten wir uns ein Bild von Größe und Aussehen des Reichstages machen.

 

Höhepunkt unseres Besuches war Aufstieg in die berühmte gläserne Kuppel des Reichstagsgebäudes. Während des Aufstiegs erfuhren wir auf unterhaltsame Weise und gespickt mit kleinen Geschichten, Wissenswertes zur Spree-Metropole.

 

Unsere Gruppe in der Kuppel des  Reichstagsgebäudes (zum Vergrößern auf das Bild klicken)


Bild zeigt unsere Gruppe in der Kuppel des Reichstagsgebäudes



Den Tag ließen wir ausklingen bei einem gemütlichen Abendessen.

 

Am Samstag, dem Wettkampftag, mussten wir zeitig aufstehen, da die ersten Rennen bereits gegen 9:30 Uhr beginnen sollten. Für den Wettbewerb hatten sich 85 behinderte Sportlerinnen und Sportler mit unterschiedlichsten Behinderungen angemeldet. Da außer uns keine weiteren sehbehinderten Ruderinnen und Ruderer am Wettbewerb teil nahmen, starteten wir in der Klasse der geistig – und psychisch, sowie der Klasse der körperlich behinderten Sportlerinnen und Sportler. Nach erfolgreich gefahrenen Vorläufen zur Ermittlung des persönlichen Leistungsvermögens, qualifizierten sich 8 unserer Sportlerinnen und Sportler für die Finalläufe. Die Einteilung der Finalläufe erfolgt nach den Ergebnissen der Vorläufe. Die Finalläufe werden aufgrund dieser Ergebnisse dann in leistungshomogenen Gruppen ausgetragen. Das 3 monatige tägliche  Ausdauer – und Leistungstraining machte sich jetzt bemerkbar. Durch unser intensives Training im Vorfeld, war unser Team zu einer Einheit zusammen gewachsen, die mitzuerleben mir als Trainerin große Freude machte und uns alle dazu motivierte an diesem Tag Alles zu geben.

 

Nico, Christian und Andres während des Rennens (zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

zeigt zeigen Nico, Christian und Andres während des Rennens

zeigt zeigen Nico, Christian und Andres während des Rennens

 

zeigt zeigen Nico, Christian und Andres während des Rennens

 

Andreas nach dem Rennen mit seinem Groupie Katja Siever (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

zeigt Andreas nach dem Rennen mit seinem Groupie Katja Siever

 

Unsere Sportlerinnen und Sportler gaben alles in den Finalläufen. Sie fuhren über die 1.000 m Zeiten, die sie während des Trainings nie erreicht hatten. Aber nicht nur der startende Ruderer gab sein bestes im Rennen. Während der Rennen wurden unsere Ruderinnen und Ruderer vom übrigen Team derart angefeuert, das die Halle bebte.

Mit Gesängen wie: „ Macht sie alle, zieht sie aus der Halle“, Wir wolln die Brailys sehn“, und „ Wir sind alle Zinfandel Jungs/girls, konnte so manch ein Gegner eingeschüchtert werden. Durch lautes klatschen, Anfeuerungsrufe und Fanfarenstöße  meines Patenkindes, zermürbten wir die Gegner. Die Rennen verliefen fair und in kollegial sportlicher Stimmung.

 

Nach dem Sieg macht sich Erleichterung breit
Matthias und Nico in ihrer Renntracht
(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Matthias und Nico in ihrer Renntracht

Christian unser Anheizer (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Christian unser Anheizer

 

Nach Beendigung der Rennen fieberten alle erwartungsvoll der Siegerehrung entgegen, in der Hoffnung einen vorderen Platz in der Wertung zu belegen. Und so kam es auch. Dennis Holterhöfer und Christian Wöbse belegten jeweils in ihrer Klasse den zweiten Platz. Nadja Jacob, Nicolaos Rizididis und Stefanie Hill belegten jeweils einen dritten  Platz.

 

Daniela, Nadja und Steffi bei der Siegerehrung (zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

zeigt Daniela, Nadja und Steffi bei der Siegerehrungzeigt Daniela, Nadja und Steffi bei der Siegerehrung


Wir haben an diesem Wochenende Menschen mit oder ohne Handicap kennen gelernt, die sich alle dem Rudersport verschrieben haben. Es war ein ganz tolles, aufregendes Erlebnis für uns Alle, und  wir haben „Blut“ geleckt. Wir werden Anfang Juni wieder nach Berlin fahren und an einer integrativen Ruderregatta teilnehmen.

Auch haben wir bereits eine weitere Einladung erhalten von einem Ruderkameraden des RV Wiking e.V. in Berlin Neukölln, im Herbst an der dort stattfindenden Regatta für Menschen mit und ohne Handicap teil zu nehmen.

 

Dennis Holterhöfer

Cordula Schumacher

 

Unser Team (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

zeigt unser Team

 


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