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Unsere Fahrt nach Niederbronn-les-Bains (Frankreich) vom 21.03.2011 – 26.03.2011

Nach Schülerdiktat

 

Wir waren in Frankreich, in Niederbronn, vom 21.3 bis zum 26.3. Mitgekommen sind Florian Dohrman, Ulrike Krüger, Marie-Jolin Helms, Aljoscha Stahl, Steffi Horn, René Schuffenhauer, Christoph Bielmann, Herr Beck und Teddy. Wir sind sechseinhalb Stunden gefahren. Wir haben unterwegs 2 Pausen gemacht. Gegen 15.30 Uhr waren wir da. Wir hatten während der Fahrt viel Spaß im Bus. Die Zeit verging schnell. Als wir in Frankreich angekommen waren, wurden wir von Alexia Philipps und einem Zivi, der Steffen hieß, begrüßt. Wir haben erst was getrunken und anschließend die Zimmer verteilt. Wer hat mit wem geschlafen? Florian und René und Aljoscha waren auf einem Zimmer. Marie und Steffi waren auch in einem Zimmer. Da gab es auch viel Sonne. Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt und die Betten bezogen haben, sind wir zum ersten Mal über den großen Soldatenfriedhof gegangen. Der Friedhof ist genau neben der Jugendbegegnungsstätte. Bei den Gräbern liegen 15809 Tote. Die meisten von ihnen waren ganz junge Soldaten, die ungefähr so alt waren wie wir. Dann haben wir Abendbrot gegessen und noch Karten gespielt. Außer uns war noch eine andere Gruppe in der Jugendbegegnungsstätte. Die anderen Jugendlichen kamen aus Deutschland und aus Frankreich.

Florian und Aljoscha vor der Jugendbegegnungsstätte

Am Dienstag nach dem Frühstück hat der Leiter der Jugendbegegnungsstätte, Bernard Klein, uns daszeigt: René über die Soldaten erzählt. Er hat uns auch etwas über die Arbeit in der Jugendbegegnungsstätte erzählt. Dies hat er auf deutsch und auf französisch getan, weil die andere Gruppe auch dabei war. Anschließend hat uns Anne, die aus Österreich kam und dort in der Jugendbegegnungsstätte ein freiwilliges soziales Jahr macht, über den Friedhof geführt und uns etwas über einige Soldaten erzählt. Am Nachmittag waren wir in einem Museum in Niederbronn. Einer hat uns erzählt, wie man Feuer macht. Das war Frederik. Er kommt aus Deutschland und ist dort in Frankreich Zivi. Das war sehr interessant. Danach haben wir noch in einem Café etwas getrunken.

 zeigt: Marie-Jolin und Ulrike

Am Mittwoch sind wir nach dem Frühstück nach Straßburg gefahren. Das ist etwa 75 km von Niederbronn entfernt. Als wir dort ankamen sind wir in die Innenstadt gegangen und haben in einem Café vor dem Münster etwas getrunken. Das Münster ist eine sehr große alte Kirche mitten in der Stadt. Dann sind wir zu einem Bootsanleger gegangen. Wir haben eine Stadtrundfahrt gemacht. Wir sind mit einem Schiff gefahren, durch zwei Schleusen, einmal hoch und dann wieder runter. Das Schiff war groß. Es gab für 140 Leute Platz. Das war toll. Die Fahrt hat fast 2 Stunden gedauert. Dann sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt und wieder zu unserem Bus gegangen. Dort haben wir etwas gegessen. Wir hatten uns nämlich Lunchpakete mitgenommen. Dann haben wir uns wieder auf den Weg nach Niederbronn gemacht. Als wir wieder in unserer Jugendbegegnungsstätte waren, haben wir uns noch ein bisschen auf die Bänke in der Sonne gesetzt. Teddy war im Ententeich. Christoph musste ihn da rausholen, weil er nicht mehr alleine rauskam. Da hat er ganz schön gestunken, Christoph auch. Teddy musste mit Christoph duschen. Wir haben gelacht, aber Teddy fand es dann doch nicht mehr so lustig. Abends hat die andere Gruppe ein Lagerfeuer gemacht. Wir waren eingeladen. Es gab Folienkartoffeln, Marshmallows und Eistee. Einer hat Gitarre gespielt, und ein paar Mädchen haben gesungen. Das mit dem Feuer war toll.

Vor dem Münster in Straßburg: Marie-Jolin, Ulrike, Teddy, Aljoscha, Steffi, Herr Beck u. Florian

zeigt: Schleusenfahrt in Straßburg

Am Donnerstag sind wir nach dem Frühstück zum Simserhof gefahren. Der Simserhof gehört zur Maginot Linie und war im 2. Weltkrieg ein Munitionslager. Die Maginot Linie ist ein großes unterirdisches Fort. Sie sollte die Franzosen während des Krieges vor den deutschen Soldaten schützen. Wir sind mit einer Bahn in die Maginot Linie gefahren. Das war unheimlich. Man konnte hören, wie aus den Kanonen geschossen wurde. Die Geräusche wurden nachgemacht.

Nach der Bahnfahrt gab es Picknick und dann waren wir in einem Shop. Jeder hat was gekauft.

zeigt: Maginot Linie

Am späten Nachmittag hat uns Joelle aus der Jugendbegegnungsstätte etwas über das Elsass und über die Sprache erzählt. In Frankreich, auch im Elsass, das war sehr schön. Das hat uns gut gefallen. Im Elsass sprechen die Leute elsässisch. Das klingt ein bisschen wie schwäbisch. Abends sind wir nach Niederbronn in ein Restaurant gefahren und haben Flammkuchen gegessen. Das ist eine elsässische Spezialität. Es ist ein ganz dünner Teig, wie ein Pizzateig, auf dem Speck, Zwiebeln und eine leckere Soße sind.

 

Am Freitag sind wir nach dem Frühstück in das ehemalige Konzentrationslager Struthof gefahren. Struthof liegt ungefähr 120 km von Niederbronn entfernt in den Bergen. Die Straße dahin war sehr kurvig. Dort hat Bernard klein schon auf uns gewartet und uns alles gezeigt und erklärt. Dann waren wir in zwei Kinos, einmal auf Englisch und Französisch und auf Deutsch konnte man alles hören. Das war schön. Mittags haben wir wieder ein Picknick gemacht. Wir hatten schönes Wetter im Elsass. Da waren viele Franzosen.

zeigt das ehemalige Konzentrationslager StruthofAm Freitag haben wir mit den Franzosen zusammen Abendbrot gegessen um 19 Uhr 15 bis 20 Uhr 32. Wir sind immer spät ins Bett gekommen. Immer zwischen 22 Uhr 35 und 23 Uhr 50. Wir sind ganz spät eingeschlafen. Und dann gab es Frühstück. Gab es von 8 Uhr bis 8 Uhr 45 Uhr und das Wasser hat nicht so gut geschmeckt wie unser Wasser, hat geschmeckt wie Leitungswasser. Das war nicht so gut. Bon jour heißt guten Tag und au revoir heißt Tschüß .

Merci heißt danke.

 

 

 

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