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Mit dem Drachenboot auf dem Maschsee

Am Donnerstag den 13.08.09 sind eine Gruppe von Schülerinnen, Schülern, Auszubildenden und Teilnehmer einer Beruflichen oder Blindentechnischen Ausbildung und unsere Rudertrainerin, Cordula Schumacher, gemeinsam vom LBZB zum Maschsee gefahren. Dort haben wir uns mit einer Gruppe Sportler getroffen, die bereits seit langem Drachenboot fahren. Initiiert wurde diese gemeinsame Ausfahrt von Frau Sylvia Schöbel, Mitarbeiterin im Blindenverband Niedersachsen. Erstmalig sollte ein integratives Boot, besetzt durch sehende und sehbehinderte Sportler an den Start gehen. Wir trafen uns im Hannverschen Kanu-Club, wo diese Großboote gelagert werden.

 

„Ein Drachenboot ist ein besonders langes, offenes Paddelboot, das ursprünglich aus China stammt. Zumeist stellt es durch Bemalung und/oder Schnitzarbeiten sowie einen dekorativen Drachenkopf und -schwanz einen stilisierten chinesischen Drachen dar. Die Boote werden heute weltweit als Sportboote oder bei Veranstaltungen verwendet und auch dann als Drachenboot bezeichnet, wenn auf die dekorativen Elemente verzichtet wird.

 

  Fertigmachen zum Drachenbootfahren "Nachdem wir uns im Bootshaus umgezogen haben, wurden wir erst einmal mit der doch etwas anderen Technik vertraut gemacht, denn beim Rudern hat man zwei Skulls und beim Drachenboot fahren gibt es nur ein Stechpaddel, das man beim Fahren benutzt.

 

Bevor wir das Drachenboot zu Wasser lassen konnten, mussten einige der Erwachsenen und Sehenden das Boot über den Weg zum Schülerbootshaus bringen. Weil auf einem Drachenboot insgesamt nur 20 Leute passen, mussten die Teilnehmer eingeteilt werden. Blinde und Sehende wurden gemixt. Später wurde dann getauscht. Es war auf dem Boot richtig lustig und man ist auch ein wenig nass geworden.

 

 

  Drachenboot auf dem Maschsee „Drachenboot fahren ist eine faszinierende Sportart. Alle arbeiten im gleichen Takt, alle ziehen an einem Strang, alle haben das gleiche Ziel. Und dabei ist (fast) egal welches Alter oder Geschlecht in einer Mannschaft vertreten ist. Es gibt wohl kaum eine andere Sportart, die so integrativ ist. Ein ganz besonderes Gruppenerlebnis." Zitat von der Homepage des HKKs.

 

Ich möchte mich im Namen von allen, die an diesem Tag dabei waren recht herzlich bei allen Helfern bedanken.

 

Text von Elisabeth Engelhardt

 

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