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Museum

  zeigt Anfangsunterricht aus dem Jahr 1938 Seit 1845 gibt es eine Blindenschule in Hannover; damals nannte man sie "Blindenanstalt". 1995 wurde anlässlich der 150-Jahr-Feier des "Landesbildungszentrums für Blinde" das Blindenmuseum neu gestaltet. In Deutschland gibt es nur noch in Berlin ein Museum dieser Art.

 

 

  Blick ins Museum Über 6.000 Exponate geben in anschaulicher Weise einen Eindruck davon, wie einerseits Blindenbildung seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute betrieben wurde und andererseits, was es heißt, ein Leben in Blindheit zu führen.

 

 

Wie sieht das Konzept des Blindenmuseums Hannover aus?

Es soll: 

  • Verständnis für Blinde und für Sehschädigungen geweckt werden
  • die Geschichte des Blindenwesens dokumentiert werden
  • möglich sein, besondere thematische Bereiche kennen zu lernen (Brailleschrift, Mobilitätsunterricht, spezifische Unterrichtsmedien usw.)
  • mit anderen Museen kooperiert werden
  • ein Museum für alle möglichen Zielgruppen sein (Behinderte, Nichtbehinderte, Insider, Außenstehende, Alte, Junge, Gruppen, Einzelbesucher...)

Ein ausführliches Konzept, ein Exposé, eine Schrift über Louis Braille, das Punktschriftalphabet, eine Chronik des LBZB, Prospekte usw. sind im Museum erhältlich.

 

Was Sie im Blindenmuseum zu sehen bzw. zu ertasten bekommen:

  • reiche Reliefdarstellungen für den Unterricht,
  • Schreib- und Lesegeräte, teils alt, teils hochmodern,
  • alte Lehrbücher in unterschiedlichem Druck (Liniendruck, Stacheltypendruck, Perldruck),
  • Modelle, Globen, Atlanten, Geometriekästen usw. für den Blindenunterricht,
  • Langstöcke, und vieles mehr.

 

  zeigt alten Feuerlöscher Das Museum kann auch mit Kuriositäten aufwarten, z.B. mit dem Feuerlöscheimer, den Sie links abgebildet sehen. Dadurch, dass dieser mit "Königliche Blindenanstalt" beschriftet ist, kann auch eindeutig gesagt werden, aus welcher Zeit er stammt, denn 1866 hörte Hannover auf, ein Königreich zu sein.

 

 

 

 

 

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