.

Die Sozialministerin Frau Aygül Özkan besuchte am 11. August 2010 das Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover

Das Niedersächsische Landesbildungszentrum für Blinde ist landesweit das einzige Zentrum, das sich auf die Förderung blinder und sehgeschädigter Kinder und Jugendlicher spezialisiert hat. Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan verschaffte sich über die vielfältigen Bildungsangebote und Leistungen des Zentrums einen persönlichen Eindruck.

 

Bei der Führung standen der Ministerin folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Seite: Frau Grodzki (Leitungsgremium), Herr Petersen (Leitungsgremium), Frau Backsmann (Leitungsgremium), Herr Welp (Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie), Frau Gerlach (Personalratsvorsitzende), Herr Proske (stellvertretender Personalratsvorsitzender) verschiedene Mitarbeiter des LBZB sowie ein Schüler und eine Schülerin aus dem Sekundarbereich 2, Andreas Trupp und Tina Sohrap.

 

Frau Maria Grodzki mit Sozialministerin Frau Aygül Özkan

 Frau Maria Grodzki mit Sozialministerin Frau Aygül Özkan

Beginn des Rundgangs mit Sozialministerin

Beginn des Rundgangs mit Sozialministerin

die Besuchergrppe und Begleitung  beim Rundgang 

 

Folgende Bereiche des LBZB besuchte Frau Özkan:

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Berufsfeld 1: „Ernährung und Hauswirtschat"

 

Neben dem BVJ „Wirtschaft und Verwaltung" bietet das Landesbildungszentrum für Blinde auch ein BVJ mit dem Schwerpunkt „Helfer/in der Hauswirtschaft" an. Dieses ist in erster Linie für sehbehinderte Menschen mit gutem Sehrest geeignet.

 

Frau Özkan ließ sich durch schmackhafte Plätzchen von der Arbeit der Schülerinnen und Schüler überzeugen.

Frau Özkan ließ sich durch schmackhafte Plätzchen von der Arbeit der Schülerinnen und Schüler überzeugen.

 

 Ausbilderin Frau Adele Spiekermann mit BVJ- Schülerinnen und Schüler

 Ausbilderin Frau Adele Spiekermann mit BVJ- Schülerinnen und Schüler

 

Internat für mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche

In gemütlicher Atmosphäre leben maximal fünf Schülerinnen oder Schüler in einer Gruppe. Jeder hat ein individuell eingerichtetes Zimmer. Betreut werden die Kinder und Jugendlichen von Heilerziehungspflegerinnen/Heilerziehungspflegern und Erzieherinnen/Erziehern. 

Frau Özkan ließ sich die Räume für die Wahrnehmungsförderung aller Sinne, insbesondere des Hörens und Tastens, zeigen.

 

Heilerziehungspflegerinnen Frau Julia Schmoock und Frau Jana Roth

 Heilerziehungspflegerinnen Frau Julia Schmoock und Frau Jana Roth, rechts Herr Claas Proske

 Frau Özkan in den Räumen für die Wahrnehmungsförderung aller Sinne

 

Förderschule Schwerpunkt Sehen (Blinde)

Frau Backsmann und Herr Baaske begrüßten die Sozialministerin in der Schule. Die Schülerinnen und Schüler aus der Förderschule hatten eine Überraschung mit Liedern und Musikelementen vorbereitet. Es gab viel Applaus. Die Förderschule wird nach den Richtlinien der Grund- und Hauptschulen und der Förderschule Schwerpunkt Lernen des Landes Niedersachsen unterrichtet. In den Schuljahrgängen 1. - 10. bestehen die Klassen aus höchstens 8 Schülern und Schülerinnen.

 

Schulleiterin Frau Mechthild Backsmann mit Schülern

Schulleiterin Frau Mechthild Backsmann mit Schülern

 Schülerinnen und Schüler aus der Förderschule  bei ihrer Überraschung mit Liedern und Musikelemente

 

Förderschule Schwerpunkt Sehen (Blinde) und Geistige Entwicklung

In der Förderschule Schwerpunkt Sehen (Blinde) und Geistige Entwicklung werden Kinder und Jugendliche unterrichtet, die neben ihrer Sehschädigung in ihrer geistigen Entwicklung beeinträchtigt sind.

 

Sozialministerin und stellvertretender Schulleiter Herr Martin Baaske

Sozialministerin und stellvertretender Schulleiter Herr Martin Baaske

Sportzentrum

Die Ministerin schaute begeistert beim Torballschießen blinder und sehbehinderter Schülerinnen und Schüler zu. Sie war fasziniert, dass die Kinder nur durch die Wahrnehmung ihrer Sinne lebhaft am Spiel teilnehmen können.

 

Sozialministerin und Sportlehrer Herr Christian Caspers

Sozialministerin und Sportlehrer Herr Christian Caspers

Schüler beim Spiel in der Sporthalle

 

Büroausbildung

Die differenzierten beruflichen Ausbildungen „Kaufmann für Bürokommunikation“ und „Büropraktikerin“ wurden der Ministerin vorgestellt. Der Berufsschulunterricht findet in der Schule am LBZB, die Praxis in Haus R statt. Ferner können während der Ausbildung die Module Europäischer Computerführerschein, Bewerbungstraining und Job Aktiv erworben werden. Angeboten werden unterschiedlichste Maßnahmen, die der Initiierung oder Fortsetzung der behindertenspezifischen Ausbildung in Betrieben bzw. der Akquise von Arbeitsplätzen nach der Beendigung der Ausbildung dienen.

 

Sozialministerin und Ausbilderin Frau Monika Schröer mit Auszubildenden

Sozialministerin und Ausbilderin Frau Monika Schröer mit Auszubildenden 

Die Zeit reichte nicht aus, um alle Abteilungen besichtigen zu können. Dennoch ist Frau Özkan von unserer Einrichtung beeindruckt und nimmt viele Anregungen und Wünsche von uns mit. Herr Petersen überreicht ihr zum Abschied ein Bild zweier Schüler sowie die Buchstabiertafel in Punktschrift.

 

Abschiedsgeschenk von Herrn Bernd Petersen

Abschiedsgeschenk von Herrn Bernd Petersen

 

Herzlichen Dank für Ihren Besuch Frau Sozialministerin!

 

Monika Schröer

11. August 2010

 

 

Dieser Artikel wurde bereits 11950 mal angesehen.



.